LeistungenV — Industrielle Anwendungen: Produktion, Qualität und Lager
ProduktionsdatenerfassungundMES-Integration
Liniendaten, OEE und die Anbindung an MES/SCADA
Welches Problem löst das?
Produktionsdaten existieren als drei getrennte Wahrheiten — in der Maschine, in einer Tabelle und im ERP. Störgründe werden von Hand eingetippt, die OEE fällt in jeder Abteilung anders aus, und der Schichtbericht erreicht die Morgenrunde gerade noch.
Wie bauen wir es?
Wir holen die Daten dort ab, wo die Maschine sie spricht — SPS/OPC UA, SCADA-Archiv oder ein vorhandenes MES — und führen sie in einer Produktionsdatenschicht zusammen. Stillstände werden automatisch klassifiziert, der Werker wählt nur den Grund, den die Maschine nicht unterscheiden kann. Die OEE wird einmal, an einer Stelle, nach einer Formel gerechnet, und dieselbe Zahl geht ins ERP.
Was ändert sich?
Schichtberichte, die niemand von Hand zusammenstellt, Störgründe im Moment des Stillstands erfasst, und eine OEE-Zahl, auf die alle schauen. Wie sie gerechnet wird, steht dabei — die Diskussion verschiebt sich von der Formel zu den Daten.
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Die Maschinen müssen Daten liefern können: OPC UA, Modbus, serielle Schnittstelle oder ein vorhandenes SCADA-Archiv. Wenn nicht, wird zuerst die Erfassungshardware geplant — eine eigene Aufgabe, gemeinsam mit Ihrem Integrator.
Wie arbeiten wir?
Wir beginnen mit einer Linie: welche Maschine, welches Tag, welche Störklasse. Sobald Daten fließen, folgen drei Dinge der Reihe nach — Störerfassung, OEE-Berechnung, Bericht. In jedem Schritt werden die Zahlen mit den von Hand gerechneten verglichen; gibt es eine Differenz, wird sie erklärt, bevor es weitergeht.
Wann ist es nicht das Richtige?
Wir schreiben keine SPS-Programme und greifen nicht in die Maschinenautomatisierung ein. Wir verkaufen auch kein MES: Ist eines da, binden wir es an; ist keines da, bauen wir die Datenschicht und behandeln die Frage, ob ein MES wirklich nötig ist, als eigene Entscheidung.